Weihnachtszeit – wo bleibt die Besinnung ?

Wenn man die alten Geschichten zur Weihnachtszeit so betrachtet, dann waren unsere Vorfahren frei vom Stress der Vorweihnachtszeit. Sie wurden nicht schon im September zum Essen von Lebkuchen verführt oder es starrten ihnen auch keine grinsenden Weihnachtsmänner aus jedem Schaufenster entgegen.

In der Weihnachtszeit stand Plätzchen oder Lebkuchen backen ganz oben und die Adventszeit schien damals tatsächlich noch 4 Wochen zu dauern und nicht 4 Monate. Auch mit den Geschenken war es nicht so schwer wie heute, es wurde gestrickt und gebastelt und keiner musste schon vorher wissen, ob das Geschenk dem neuesten Trend entspricht oder bis zu Fest schon lange wieder out ist.

Man traf auch am 24. Dezember keine Männer die verloren durch die Fußgängerzonen streifen, auf der Suche nach einem Geschenk für ihre Liebsten. Nur weil ihnen wieder mal keiner gesagt hat, dass in diesem Jahr der Heilige Abend ausnahmsweise schon auf den 24.12. fällt.

Auch der Wettstreit wegen der schönsten Beleuchtung des Hauses zur Weihnachtszeit war zu der Zeit noch nicht ausgebrochen. Und statt Lichterketten im Stil einer Las Vegas Beleuchtung, oder Rentieren, die im Takt der Musik leuchten, gab es nur ein paar Kerzen im Fenster.

So mancher sehnt sich nach dieser ruhigen Weihnachtszeit obwohl es sicher keinen gibt, der selbst gestrickte Socken einem MP3 Player vorziehen würde. Oder der auf die CD mit den alten Weihnachtsliedern verzichten möchte und stattdessen selbst singt.

Aber es wäre schön wenn wir uns nicht so ganz von dem heutigen Trubel der Weihnachtszeit vereinnahmen lassen und uns ein paar ruhige Momente gönnen, in denen wir uns auf den wahren Geist der Weihnacht besinnen.

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