South Beach Diät – Ableitung aus der Atkins und der Glyx Diät

Bei der South Beach Diät wird das Hauptaugenmerk auf den Glyx, den glykämischen Index, der Nahrungsmittel gelegt. Der Glyx der Nahrungsmittel reguliert den Insulinspiegel, der wiederum “Hunger” und “Satt” signalisiert. Der amerikanische Arzt Dr. Arthur Agatston entwickelte diese – aus der Atkins-Diät und der Glyx Diät abgeleiteten – deutlich verbesserte Diät. Drei Stufen sollen bei der South Beach Diät zum Erfolg – dauerhafte Gewichtsreduktion – führen.

In Stufe 1 der South Beach Diät wird die Nahrungsmittelzufuhr sehr stark reduziert. Zusätzlich werden möglichst wenig Kohlenhydrate gegessen. Gebäck, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Eis, Obst und Obstsäfte sowie Alkohol werden in dieser Zeit vermieden.

In der zweiten Stufe der South Beach Diät wird die Ernährung beibehalten, Kohlenhydrate in Form von Vollkornprodukten wieder mit in die Ernährung aufgenommen. Die Ernährungsweise bleibt in dieser Stufe 2 bis zum Erreichen des Wunschgewichtes erhalten.

Mit dem Wunschgewicht folgt die Stufe 3 der South Beach Diät, zur Erhaltung des Gewichtes. Außer der Mengenbeschränkung beim Essen wird hier im Wesentlichen auf den Verzehr guter Fette und Kohlenhydraten in Vollkornform geachtet. Pflanzliche Fette sind größtenteils erlaubt, tierische Fette sollen aber nur wenig oder überhaupt nicht gegessen werden. Fisch als Lieferant von Omega-3-Fettsäuren wird als einziger tierischer Fettlieferant empfohlen.

Ärzte empfehlen die South Beach Diät als ideal modifizierte Atkins-Diät, weil alle Aspekte einer gesunden Ernährung eingehalten werden: wenige, aber gute Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, wenig tierische Fette, gute pflanzliche Fette und Omega-3-Fettsäuren. Viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate lassen zudem die Fettpolster, nicht die Muskeln, schmelzen.

Alles in allem ist die South Beach Diät eine interessante Ernährungsform. Doch wer denkt, mit einer nur kurzfristig angelegten Diät das Ziel seine Wünsche auch zu halten, der irrt. Nur die dauerhafte Beibehaltung der geänderten Ernährung kann dies begünstigen. Wer dagegen wieder zurückfällt in seine gewohnte Ernährungsweise, wird über kurz oder lang auch wieder zurückfallen zum überhöhten Gewicht.

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