Der Privatkredit stellt eine moderne Alternative zu den geläufigen Kreditmodellen dar. Als Privatkredit wird grundsätzlich ein Kreditmodell bezeichnet, bei welchem die enthaltene Kreditsumme von einem privaten Anbieter und nicht von einem gewerblichen Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wird. Bei den meisten Privatkrediten steht für die Kreditgeber nicht die Gewinnerzielung durch die Verzinsung der Kreditsumme im Vordergrund, sondern die Unterstützung bedürftiger Kreditnehmer. Dementsprechend günstig gestalten sich in vielen Fällen auch die Verzinsungen der Kreditsummen.
Privatkredite werden zumeist als sogenannte Klein- oder Konsumkredite mit einer begrenzten Kreditsumme angeboten. Daher eignen sich diese sehr gut für verschiedene, private Anschaffungen, wie beispielsweise einen neuen Fernseher oder ein neues Haushaltsgerät. Die Rückzahlung der Kreditsumme inklusiver Zinsen erfolgt in der Regel mithilfe von regelmäßigen Rückzahlungsraten, deren Höhen und Zahlungsintervalle bei Abschluss des Kreditvertrags vereinbart werden.
Grundsätzlich muss bei einem Privatkredit keine bestimmte Vertragsform eingehalten werden, jedoch ist sowohl der Kreditnehmer als auch der private Kreditgeber gut beraten, wenn beide Parteien einen banküblichen Kreditvertrag aufsetzten und unterzeichnen.
Ein Privatkredit kann in der heutigen Zeit sehr bequem über das Internet beantragt werden, wofür sich zahlreiche Vermittlerplattformen ausfindig machen lassen, welche gegen eine geringe Gebühr die Kontaktaufnahme zwischen den Kreditinteressierten und den privaten Kreditgebern ermöglichen.
Für die Beantragung eines Privatkredits muss der Antragsteller in den meisten Fällen keiner Schufa-Abfrage zustimmen und daher eignen sich diese Kredite auch sehr gut für finanziell vorbelastete Kreditnehmer mit positiver Schufa. Selbstverständlich möchten sich auch die privaten Kreditgeber absichern, wofür der Kreditnehmer seine Bonität durch die Vorlage von einer oder mehreren Gehaltsabrechnungen belegen muss.
Tipp: Tagesgeldkonten